Cloud-Migration bis jetzt aufgeschoben? Kein Problem – noch ist genug Zeit, sie sauber zu planen und umzusetzen.

Atlassian Cloud Migration: Wir bringen dein Data Center sicher in die Cloud.

Am 28. März 2029 endet Atlassian Data Center für Jira Software, Jira Service Management und Confluence. Liegen deine Daten noch auf dem Server und nutzt ihr Apps, Makros oder Schnittstellen, bei denen beim Umzug nichts schiefgehen darf? Kein Problem.

Als Atlassian Gold Solution Partner haben wir bereits zahlreiche, auch sehr anspruchsvolle Cloud-Migrationen erfolgreich geplant und umgesetzt. Wir wissen, was sich gut migrieren lässt – und wo besondere Sorgfalt nötig ist, etwa bei Marketplace-Apps, Benutzer und Identity, Confluence-Makros, API-Schnittstellen und Berechtigungen. Gute Vorbereitung ist der halbe Weg bei jeder Cloud-Migration. Deshalb analysieren und bereinigen wir deine Instanz, testen den Migrationsweg und begleiten Testmigrationen, Cutover und Hypercare.

Mit Dokumentation, Schulungen und passenden Materialien sorgen wir dafür, dass auch dein Team sicher in der Cloud ankommt.

Atlassian Cloud Migration von Jira Software, Jira Service Management und Confluence Data Center in die Atlassian Cloud
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Data Center → Atlassian Cloud

Alles, was du über Atlassian Cloud Migration wissen musst

Am 28. März 2029 endet Atlassian Data Center für die betroffenen Produkte. Jira Software Data Center, Jira Service Management Data Center und Confluence Data Center werden danach read-only. Wer diese Systeme weiter produktiv nutzen möchte, muss deshalb rechtzeitig in die Atlassian Cloud wechseln.

Eine Atlassian Cloud Migration kann schnell zum Mammutprojekt werden, wenn die Vorbereitung fehlt. Denn auch wenn Atlassian starke Werkzeuge bereitstellt, lassen sich viele zentrale Bestandteile nicht einfach 1:1 übertragen – etwa Benutzer und Identity, Marketplace Apps und App-Daten, APIs und Schnittstellen, Confluence-Makros, Berechtigungen und individuelle Konfigurationen. Dazu gilt: Wer gewachsene Strukturen einfach kopiert, nimmt auch ihre Probleme mit. Alte Projekte, inaktive Nutzer, doppelte Workflows, unnötige Custom Fields, veraltete Spaces und Apps ohne echten Nutzen gehören nicht mit in die Cloud. Deshalb sollte deshalb ein erfahrener Atlassian Solution Partner die Migration planen und idealerweise auch bei Testmigration, Cutover und Nachbereitung begleiten.

Wichtig: Bitbucket Data Center ist vom angekündigten Data-Center-End-of-Life ausgenommen und soll über eine Hybrid License parallel mit Bitbucket Cloud nutzbar bleiben. Details zum Data Center End of Life bei Atlassian .

Data Center Cloud Migration rechtzeitig planen

Was endet 2029 – und was betrifft die Migration konkret?

Atlassian beendet am 28. März 2029 den regulären Betrieb der betroffenen Data-Center-Produkte. Dazu gehören neben Jira und Confluence auch zugehörige Data-Center-Apps und Marketplace Apps. Eine Data Center Cloud Migration betrifft deshalb nie nur „Jira“ oder „Confluence“, sondern immer das System rundherum: Daten, Apps, Benutzer, Integrationen und gewachsene Konfigurationen.

Jira Logo für Jira Cloud Migration von Jira Software und Jira Service Management Data Center

Jira & Jira Service Management Data Center

Für Jira Software Data Center und Jira Service Management Data Center endet der reguläre Produktbetrieb am 28. März 2029. Danach werden die betroffenen Data-Center-Produkte read-only. Projekte, Vorgänge, Workflows, Schemes, Boards, Serviceprojekte, SLAs und Assets müssen deshalb rechtzeitig in eine tragfähige Cloud-Zielstruktur überführt werden.

Jira Software Jira Service Management 28.03.2029
Confluence Logo für Confluence Cloud Migration mit Spaces, Seiten, Makros und Berechtigungen

Confluence Data Center

Auch Confluence Data Center erreicht 2029 sein End of Life. Spaces, Seiten, Anhänge, Berechtigungen und viele Inhalte lassen sich migrieren. Gerade bei Makros, Templates, Apps und globalen Einstellungen muss aber geprüft werden, was in der Cloud identisch funktioniert, angepasst oder neu aufgebaut werden muss.

Confluence Spaces Makros Templates
Atlassian Marketplace Icon für Apps, Daten, Integrationen und Backend-Bereinigung bei der Cloud Migration

Apps, Daten, Nutzer und Schnittstellen

Zu einer Atlassian Cloud Migration gehören fast immer auch Marketplace Apps, App-Daten, Benutzer, Gruppen, Integrationen, APIs und individuelle Konfigurationen. Genau hier entscheidet sich, ob aus dem Umzug nur eine Kopie des alten Systems wird oder ein besseres Cloud-Setup. Vor der Migration sollte deshalb konsequent aufgeräumt werden.

Marketplace Apps Daten Nutzer Schnittstellen

Der eigentliche Umfang einer Atlassian Cloud Migration

Was muss bei einer Atlassian Cloud Migration konkret umgezogen werden?

Der reine Datentransfer ist nur ein Teil einer Atlassian Cloud Migration. Bei einer gewachsenen Instanz müssen Inhalte, Konfiguration, Apps, Identitäten und Schnittstellen als zusammenhängendes System betrachtet werden. Manche Elemente lassen sich automatisiert übertragen, andere benötigen einen eigenen Migrationspfad oder müssen in Cloud bewusst neu aufgebaut werden. Genau deshalb sollte der Migrationsumfang vor dem ersten Testlauf feststehen.

Jira Cloud Migration

weitgehend automatisierbar

Jira-Projekte, Vorgänge und Konfiguration

Der Jira Cloud Migration Assistant kann viele Kerndaten direkt übertragen: Projekte, Vorgänge, Nutzer, Gruppen, Boards, Sprints, Workflows, Filter, Schemes, JSM-Projekte und Assets. Das macht diesen Teil vergleichsweise gut automatisierbar. Trotzdem muss vorher entschieden werden, welche Projekte und Konfigurationen wirklich mitkommen und welche Altlasten besser zurückbleiben.

Projects & Issues Boards & Sprints Workflows Schemes JSM Assets

Confluence Cloud Migration

teilweise automatisierbar

Confluence-Spaces, Seiten und Makros

Spaces, Seiten, Kommentare, Versionen, Anhänge und zahlreiche Berechtigungen lassen sich mit dem CCMA übertragen. Nicht alles kommt jedoch 1:1 mit: Built-in-Makros können sich in Cloud anders verhalten, Marketplace-Makros brauchen den passenden Herstellerpfad und selbst entwickelte User Macros müssen neu aufgebaut oder ersetzt werden.

Spaces Pages Attachments Permissions Macros Templates

User Management

muss neu geplant werden

Benutzer, Gruppen und Identity

Bei einer Data Center Cloud Migration gehört Identity zu den sensibelsten Bereichen. Active Directory, LDAP, Gruppen, E-Mail-Adressen, App-Zugriffe, SSO und SCIM lassen sich nicht einfach 1:1 übernehmen. Die Zielarchitektur muss vor der Migration sauber geplant werden, sonst entstehen doppelte Accounts, falsche Gruppen oder unerwartete Berechtigungen.

Users Groups Active Directory SSO SCIM Atlassian Guard

App Assessment

individuell prüfen

Marketplace Apps und App-Daten

Bei einer Atlassian Cloud Migration ist eine installierte Data-Center-App nicht automatisch in Cloud verfügbar und ihre Daten lassen sich nicht automatisch übertragen. Für jede relevante App muss deshalb geprüft werden: Gibt es die App in Cloud? Gibt es einen Migrationspfad? Fehlen Funktionen? Gibt es eine bessere Alternative oder kann Cloud die Funktion inzwischen selbst? Erst danach lässt sich sinnvoll entscheiden, was tatsächlich mitzieht.

Cloud Availability Migration Path Feature Gaps Alternatives App Data Licensing

Nicht 1:1 übernehmen

manuell anpassen

APIs, Schnittstellen und Integrationen

Eine erfolgreiche Datenmigration garantiert noch keine funktionierende Toolchain. REST APIs, Authentifizierung, IDs, Webhooks, App Links und externe Systeme können sich zwischen Data Center und Cloud unterscheiden und lassen sich deshalb nicht einfach mit dem Migration Assistant verschieben. Jede geschäftskritische Schnittstelle muss separat inventarisiert, angepasst und getestet werden.

REST APIs Auth Entity IDs Webhooks App Links External Systems

Nacharbeiten einplanen

prüfen & nacharbeiten

Assets, Automationen und Sonderkonfiguration

Bei einer Jira Cloud Migration lässt sich Assets heute weitgehend mit dem JCMA migrieren, aber nicht jede Assets-Konfiguration kommt automatisch mit. Auch Automationen, globale Einstellungen, spezielle Berechtigungen und individuelle Erweiterungen können Nacharbeit benötigen. Deshalb wird vorab geprüft, was automatisiert übertragen wird und was nach der Migration gezielt neu eingerichtet werden muss.

Assets Automations Global Settings Permissions Custom Config Post-Migration

Atlassian liefert Werkzeuge – die Strategie entscheidet, wie du sie nutzt

Welche Tools und Migrationswege gibt es für die Atlassian Cloud Migration?

Atlassian stellt für Jira und Confluence inzwischen sehr gute Migration Assistants, App Assessments und Pre-Migration Checks bereit. Das macht den technischen Transfer deutlich einfacher. Die Assistenten entscheiden aber nicht, was du behalten, bereinigen, ersetzen oder neu aufbauen solltest. Diese Entscheidungen gehören in die Migrationsstrategie.

Direkt von Atlassian

Migration Assistants, Assessments und Prüfungen

Die offiziellen Werkzeuge übernehmen einen großen Teil der technischen Migration und zeigen früh, wo Daten oder Apps besondere Aufmerksamkeit brauchen.

Jira Cloud Migration Assistant (JCMA) Jira & JSM
kostenloses Atlassian Tool

Der JCMA migriert unter anderem Projekte, Issues, Benutzer, Gruppen, Boards, Sprints, Workflows, Filter, Schemes, Jira Service Management und Assets. Dazu kommen App Assessment, User Assessment, Pre-Migration Checks, Reports und Error Logs.

Confluence Cloud Migration Assistant (CCMA) Confluence
kostenloses Atlassian Tool

Der CCMA überträgt unter anderem Spaces, Seiten, Anhänge, Kommentare, Versionen, Nutzer und Gruppen. App-Daten können mitkommen, wenn der jeweilige Marketplace-Hersteller einen automatisierten Migrationspfad bereitstellt. Globale Einstellungen, einige Makros und Sonderkonfigurationen brauchen dagegen zusätzliche Arbeit.

App Assessment & Pre-Migration Checks vor dem ersten Test
individuell prüfen

Die Assistenten können installierte Marketplace Apps und viele technische Risiken zunächst automatisiert erfassen und zeigen unter anderem Cloud-Verfügbarkeit, vorhandene Migrationspfade und typische Vorabprobleme. Für die eigentliche Entscheidung sollte man sich darauf aber nicht allein verlassen: App für App muss individuell geprüft werden – etwa auf tatsächliche Nutzung, Funktionsunterschiede, abhängige Daten, Cloud-Alternativen und native Atlassian-Funktionen.

Der passende Migrationsweg

Nicht jede Instanz sollte auf dieselbe Art umziehen

Atlassian empfiehlt für viele Teams Lift & Shift, unterstützt aber auch phasenweise Migrationen. Bei stark gewachsenen Systemen kann zusätzlich ein bewusster Greenfield- oder Start-Fresh-Ansatz sinnvoll sein.

Lift & Shift ein geplanter Cutover
für viele Teams geeignet

Die vorbereitete Instanz wird in einem klaren Downtime-Fenster möglichst vollständig in die Cloud übertragen. Wichtig sind Cleanup, App-Auswahl, Testmigrationen und UAT vor dem eigentlichen Go-live. Der Ansatz eignet sich besonders, wenn die bestehende Struktur grundsätzlich weiter genutzt werden soll und vorher sauber bereinigt werden kann.

Phasenweise Migration Schritt für Schritt
für komplexe Landschaften

Projekte, Spaces, Instanzen oder Teams ziehen in definierten Phasen um. Dadurch lassen sich große oder organisatorisch komplexe Landschaften kontrollierter umstellen und Downtime sowie Veränderung auf mehrere Schritte verteilen. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Reihenfolge, Tests, Rollback, Parallelbetrieb und Configuration Drift.

Greenfield / Start Fresh Cloud neu denken
bei viel historischer Komplexität

Die Cloud-Zielstruktur wird bewusst neu aufgebaut und nur das übernommen, was wirklich noch gebraucht wird. Prozesse, Berechtigungen, Apps und Konfigurationen können dabei neu gedacht werden, statt historisch gewachsene Strukturen zu kopieren. Das ist besonders interessant, wenn das Data Center über Jahre stark individualisiert wurde und ein 1:1-Umzug alte Komplexität nur konservieren würde.

Gut zu wissen

Doppelte Lizenzkosten müssen die Migration nicht unnötig verteuern. Atlassian bietet für berechtigte Data-Center-Kunden unter anderem Cloud Migration Trials, Step-up Credits und Dual Licensing. Bei Dual Licensing wird bei einer jährlichen Cloud-Subscription die bestehende Server- oder Data-Center-Lizenz für denselben Zeitraum ohne zusätzliche Lizenzkosten verlängert; Step-up Credits können ungenutzte Restlaufzeit anrechnen. Welche Konditionen gelten, hängt von Vertrag, Laufzeit und Berechtigung ab. Aktuelle Bedingungen bei Atlassian prüfen .

Die 6 kritischen Bereiche bei Jira, Confluence und Data Center

Wo liegen die Probleme bei einer Atlassian Cloud Migration?

Viele Jira- und Confluence-Daten lassen sich bei einer Atlassian Cloud Migration mit den Migration Assistants vergleichsweise gut übertragen. Die Probleme entstehen dort, wo Data Center und Cloud technisch oder funktional nicht 1:1 zusammenpassen: bei gewachsenen Backends, Apps, Makros, Identitäten, Schnittstellen und der späteren Nutzung durch Teams und Admins. Genau diese Bereiche müssen vor dem Cutover geprüft, bereinigt, angepasst oder teilweise neu aufgebaut werden.

Icon für Backend Cleanup, alte Projekte, Nutzer, Workflows, Custom Fields und Apps vor der Cloud Migration

Vor der Migration muss das Backend bereinigt werden

Eine gewachsene Data-Center-Instanz enthält fast immer alte Projekte, inaktive Nutzer, doppelte Workflows, überflüssige Custom Fields, veraltete Spaces und Apps ohne echten Nutzen. Technisch lässt sich davon vieles mitnehmen – sinnvoll ist das nicht. Ohne vorherige Backend- und Instanzbereinigung landet dieselbe unnötige Komplexität anschließend wieder in der Cloud.

Atlassian Marketplace Icon für App-Migrationspfade, Cloud-Alternativen und native Funktionen

Nicht alle Apps können einfach migriert werden

Data-Center-Apps besitzen nicht automatisch eine identische Cloud-Version und App-Daten haben je nach Hersteller unterschiedliche Migrationspfade. Deshalb muss für jede geschäftskritische App geprüft werden: automatischer Migrationspfad, manueller Export, Cloud-Alternative oder inzwischen native Atlassian-Funktion? Ohne diese Analyse können Funktionen oder Daten beim Umstieg fehlen.

Confluence Logo für Built-in Makros, Marketplace Makros, User Macros und Cloud-Kompatibilität

Nicht alle Confluence-Makros lassen sich übernehmen

Bei einer Confluence Cloud Migration können Makros auf tausenden Seiten stecken und trotzdem erst nach dem Umzug auffallen. Built-in-, Marketplace-, Legacy- und User-Makros verhalten sich in Cloud unterschiedlich und einige lassen sich nicht 1:1 übertragen. Deshalb muss früh geprüft werden, welche Inhalte sauber funktionieren und wo Makros ersetzt, neu gebaut oder bewusst entfernt werden sollten.

Icon für Identity Provider, Atlassian Guard, SSO, SCIM und Berechtigungen bei der Cloud Migration

Identity und Berechtigungen müssen neu geplant werden

Cloud-User-Management funktioniert nicht wie das bisherige Active Directory an einer neuen URL. Identitätsprovider, Atlassian Guard, SSO, SCIM, App Access und Gruppenlogik müssen als neue Zielarchitektur geplant werden. Eine ungeprüfte 1:1-Übernahme kann zu doppelten Konten, falschen Gruppen und unerwarteten Zugriffsrechten führen.

Icon für API Tests, Authentifizierung, IDs, Rate Limits und externe Integrationen nach der Cloud Migration

Schnittstellen und APIs müssen angepasst und getestet werden

Wenn Jira in Cloud läuft, heißt das noch nicht, dass ERP, CRM, Monitoring oder eigene Tools weiter funktionieren. API-Endpunkte, IDs, Authentifizierung, Webhooks und Rate Limits können sich gegenüber Data Center ändern. Schnittstellen müssen deshalb angepasst und separat getestet werden – sie werden vom Migration Assistant nicht automatisch funktionsfähig gemacht.

Icon für Schulungen, Videotutorials, Change Management und Hypercare nach der Atlassian Cloud Migration

Teams und Admins müssen auf die Cloud vorbereitet werden

Cloud und Data Center unterscheiden sich nicht nur technisch, sondern auch in Bedienung, Rollen, Administration und einzelnen Abläufen. Deshalb reicht es nicht, Daten erfolgreich zu übertragen. Zielgruppengerechte Schulungen, kurze Videotutorials, projektspezifische Sessions und eine Hypercare-Phase sorgen dafür, dass Teams und Admins nach dem Go-live mit der neuen Umgebung wirklich arbeiten können.

Atlassian Cloud Migration mit Techanics

Klingt kompliziert? Mit uns wird daraus ein rundum planbarer Umzug.

Wir haben bereits zahlreiche Atlassian Cloud Migrationen erfolgreich begleitet – auch bei großen, gewachsenen Instanzen. Wir planen deine Jira- oder Confluence-Cloud-Migration mit Apps, Daten, Nutzern und Schnittstellen von Anfang an, testen den Umzug sauber und begleiten euch von der Analyse über den Cutover bis zur Hypercare. So bekommt ihr einen verlässlichen Wechsel und eine Cloud, die danach wirklich zu euren Teams und Arbeitsweisen passt.

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Klar, eine Cloud Migration ist immer ein großes Projekt. Aber mit guter Vorbereitung wird auch aus einer komplexen Instanz ein planbarer Weg in die Cloud. Wir haben bereits anspruchsvolle Migrationen erfolgreich geplant und umgesetzt. Und genau diese Erfahrung bringen wir auch in dein Projekt ein. Schreib uns gerne für ein kostenloses Erstgespräch.

Marino, Custom Success Manager und Teamlead bei Techanics
Marino
Atlassian Consultant

Atlassian Cloud Migration mit Techanics

Atlassian Cloud Migration: Rundum sorglos von Data Center in die Cloud.

Als Atlassian Gold Solution Partner haben wir bereits zahlreiche Cloud Migrationen erfolgreich begleitet. Dabei zeigt sich immer wieder: Ein großer Teil des Erfolgs entscheidet sich schon lange vor dem eigentlichen Cutover. Deshalb beginnen wir nicht mit dem Migration Assistant, sondern mit einer sauberen Bestandsaufnahme: Welche Systeme, Projekte und Spaces gibt es? Welche Apps werden wirklich noch gebraucht? Welche Nutzer, Workflows, Felder und Berechtigungen können bereinigt werden? Und welche Schnittstellen müssen für die Cloud angepasst werden?

Genau diese Vorbereitung macht aus einer komplexen Atlassian Cloud Migration ein beherrschbares Projekt. Wir prüfen Jira, Jira Service Management, Confluence, Marketplace Apps, Benutzer und Identity, Confluence-Makros, APIs, Integrationen und gewachsene Backend-Strukturen nicht nur darauf, ob sie technisch migrierbar sind, sondern auch darauf, ob sie in der Cloud überhaupt noch sinnvoll sind. Wo es passt, übernehmen wir bestehende Strukturen. Wo Altlasten bremsen, bereinigen oder gestalten wir neu.

Anschließend testen wir den gewählten Migrationsweg unter realistischen Bedingungen, führen Testmigrationen durch und bereiten Cutover, Kommunikation und Schulungen gemeinsam vor. Dein Team begleiten wir mit passenden Schulungen, Materialien und praxisnahen Anleitungen. Gleichzeitig führen wir eine sorgfältige Migrations- und Systemdokumentation, damit später nachvollziehbar bleibt, was übernommen, verändert oder neu aufgebaut wurde und wie das neue Cloud-Setup funktioniert. Nach dem Go-live bleiben wir in der Hypercare ansprechbar, bis die wichtigsten Prozesse, Apps, Integrationen und Teams stabil in der Cloud angekommen sind.

Für dein System: Erst bereinigen, dann gezielt migrieren

Alte Projekte, inaktive Nutzer, doppelte Workflows, unnötige Custom Fields, veraltete Spaces und Apps ohne echten Nutzen müssen nicht mit in die Cloud. Wir schaffen vor der Migration eine saubere Ausgangsbasis und reduzieren damit unnötige Komplexität im Zielsystem.

Für deine IT: Apps, Identity und Schnittstellen früh im Griff

Die eigentlichen Stolpersteine liegen oft nicht bei Tickets oder Seiten, sondern bei Marketplace Apps, Benutzerverwaltung, Makros, APIs und Integrationen. Wir behandeln diese Bereiche als eigene Arbeitspakete und klären früh, was übernommen, angepasst, ersetzt oder neu entwickelt werden muss.

Für deine Teams: Gut vorbereitet in der Cloud ankommen

Technisch erfolgreich migriert reicht nicht. Wir begleiten Admins, Projektverantwortliche und Fachbereiche mit Schulungen, Materialien, verständlicher Dokumentation und einer gezielten Hypercare. So weiß dein Team nicht nur, dass die Cloud läuft, sondern auch, wie es darin sicher und effizient weiterarbeitet.

Unser Vorgehen

Warum unsere Cloud Migration so zuverlässig funktioniert

Eine gute Migration folgt keinem starren Standardpaket. Wir verbinden technische Analyse, Backend-Bereinigung, App- und Schnittstellenprüfung, passende Migrationsstrategie, Testmigrationen, Cutover-Planung, Dokumentation, Schulung und Hypercare zu einem Ablauf, der zur Größe, Komplexität und Arbeitsweise deiner Instanz passt.

02

Wir bereinigen die Instanz, bevor etwas umzieht

Eine Migration ist die Gelegenheit, historisch gewachsene Altlasten loszuwerden. Unnötige Felder, alte Workflows, inaktive Nutzer, veraltete Spaces, ungenutzte Projekte und Apps ohne Mehrwert sollten nicht automatisch in das neue Cloud-Setup übernommen werden.

03

Wir behandeln Apps, Makros, Identity und Schnittstellen als eigene Arbeitspakete

Genau hier liegen häufig die größten Unterschiede zwischen Data Center und Cloud. Für jede relevante App, jedes kritische Makro, die Benutzerverwaltung und jede Integration klären wir separat, ob ein Migrationspfad existiert, Anpassungen nötig sind oder eine bessere Cloud-Lösung sinnvoller ist.

04

Wir wählen den Migrationsweg passend zur Instanz

Nicht jedes System sollte per Lift & Shift umziehen. Je nach Zustand und Zielbild kann eine phasenweise Migration oder ein Greenfield-Ansatz sinnvoller sein. Entscheidend ist, dass der Migrationsweg das Risiko reduziert und nicht bloß die bestehende Struktur möglichst schnell kopiert.

05

Wir testen die Migration, bevor es ernst wird

Testmigrationen zeigen, wie lange der Transfer dauert, welche Daten nachbearbeitet werden müssen und wo Apps, Berechtigungen oder Integrationen noch Probleme verursachen. So wird der eigentliche Cutover nicht zum ersten echten Praxistest.

06

Wir dokumentieren, schulen und planen den Cutover gemeinsam

Ein sauberer Cutover braucht klare Zuständigkeiten, Zeitfenster, Fachbereichsabstimmungen und einen belastbaren Ablauf. Wir dokumentieren wichtige Entscheidungen und Änderungen, erstellen passende Materialien und bereiten Admins und Teams gezielt auf die neue Cloud-Umgebung vor.

07

Wir bleiben nach dem Go-live in der Hypercare

Nach der Produktivmigration prüfen wir gemeinsam, ob zentrale Prozesse, Apps, Berechtigungen, Schnittstellen und Nutzerzugriffe stabil funktionieren. In der Hypercare können offene Punkte schnell priorisiert und korrigiert werden, bevor sie sich im Alltag festsetzen.

Häufige Fragen zur Atlassian Cloud Migration

Wann endet Atlassian Data Center – und welche Produkte sind betroffen?

Das reguläre End of Life der betroffenen Atlassian-Data-Center-Produkte ist am 28. März 2029 um 23:59 Uhr PST. Danach laufen die betroffenen Subscriptions aus und die Umgebungen werden im Wesentlichen read-only. Den vollständigen Zeitplan findest du auf der Data-Center-End-of-Life-Seite.

Für die meisten Unternehmen sind vor allem Jira Software Data Center, Jira Service Management Data Center und Confluence Data Center relevant. Ebenfalls betroffen sind unter anderem Bamboo Data Center, Crowd Data Center sowie die dazugehörigen Data-Center- und Marketplace-Apps. Bitbucket Data Center gehört ausdrücklich nicht zu diesem End of Life.

Unser Rat ist deshalb klar: Warte mit der Planung nicht bis 2029. Eine gute Migration beginnt mit Analyse, Bereinigung, Tests und einem realistischen Zielbild. Der Cloud Migration Guide ist dafür ein guter technischer Einstieg. Wenn du wissen möchtest, wie viel Vorlauf deine konkrete Instanz braucht, können wir gemeinsam einen ersten Blick darauf werfen.

Was passiert, wenn ich die Cloud Migration bis zum Enddatum nicht geschafft habe?

Wenn keine besondere Vereinbarung greift, endet die reguläre Data-Center-Nutzung am 28. März 2029. Ab diesem Zeitpunkt ist ein normaler produktiver Weiterbetrieb der betroffenen Produkte nicht mehr vorgesehen. Die genauen Übergangsregeln und Ausnahmen stehen auf der EOL-Seite.

Für einzelne Kunden kann eine Extended Maintenance als Ausnahme infrage kommen. Darauf würden wir eine Migrationsstrategie aber nicht aufbauen. Gerade bei einer gewachsenen Instanz brauchst du vorher genug Zeit für Cleanup, Testmigrationen und die Anpassung von Apps, Makros, Identity und Schnittstellen.

Wenn noch keine Roadmap steht, solltest du jetzt zuerst Umfang, Risiken und Zielbild festziehen. Bei komplexeren Setups lohnt es sich, schon in dieser Phase erfahrene Unterstützung dazuzunehmen. Welche Fälle typischerweise zusätzliche Migrationsexpertise brauchen, kannst du in der Übersicht zu Migrationsmethoden und Support nachlesen. Oder wir prüfen direkt gemeinsam, wie anspruchsvoll dein Setup wirklich ist.

Welche Tools gibt es für eine Atlassian Cloud Migration?

Für Jira gibt es den kostenlosen Jira Cloud Migration Assistant (JCMA). Er hilft dir bei Projekten und Vorgängen, Benutzern und Gruppen, Boards und Sprints, Workflows, Filtern, Advanced Roadmaps, Jira Service Management Assets und vielen weiteren Jira-Daten. Dazu kommen App Assessments, Nutzerprüfungen, Pre-Migration Checks, Reports und Fehlerprotokolle.

Für Confluence übernimmt der Confluence Cloud Migration Assistant (CCMA) Spaces, Seiten, Anhänge, Nutzer und Gruppen sowie App-Daten, wenn dafür ein unterstützter Migrationspfad existiert. Globale Einstellungen, bestimmte Berechtigungen, Makros und Application Links brauchen trotzdem oft Nacharbeit. Die Detailübersichten für Jira und Confluence solltest du deshalb vor der ersten Testmigration einmal vollständig durchgehen.

Dazu kommen das App Assessment, die Pre-Migration Checklists und technische Migration Utility APIs. Diese Werkzeuge nehmen dir viel Arbeit ab. Sie entscheiden aber nicht für dich, welche Altlasten weg können, welche App ersetzt werden sollte oder welche Integration in Cloud neu gebaut werden muss.

Was können JCMA und CCMA konkret migrieren – und wo liegen ihre Grenzen?

Der JCMA deckt einen großen Teil der Jira-Kerndaten ab: Projekte, Issues, Benutzer und Gruppen, Boards, Sprints, Workflows, Filter, viele Schemes, Advanced Roadmaps und Assets. Die genaue Matrix findest du unter What gets migrated with JCMA.

Der CCMA kann Spaces, Seiten inklusive Historie, Kommentare, Attachments, Nutzer, Gruppen, globale Templates und viele weitere Inhalte übertragen. Trotzdem gilt: Nicht alles landet 1:1 in Cloud. Gerade globale Berechtigungen, Sonderkonfigurationen und Marketplace-Makros musst du separat betrachten.

Für uns sind die Assistenten deshalb Transport- und Prüfwerkzeuge – nicht die komplette Migration. Vor dem Produktivlauf gehören ein sauberes Cleanup, mindestens eine Testmigration und echte User Acceptance Tests dazu. Erst wenn typische Arbeitsabläufe wirklich funktionieren, ist der Cutover bereit.

Welche Migrationswege gibt es von Data Center in die Atlassian Cloud?

Lift & Shift bedeutet: Du bereitest deine bestehende Instanz sauber vor und ziehst sie in einem geplanten Downtime-Fenster möglichst geschlossen um. Das passt gut, wenn Jira oder Confluence bereits aufgeräumt sind und du die vorhandene Struktur weitgehend behalten möchtest. Der Lift-&-Shift-Leitfaden zeigt dir den technischen Ablauf.

Bei einer phasenweisen Migration ziehst du Projekte, Spaces, Teams oder Produkte Schritt für Schritt um. Das kann bei großen Organisationen sinnvoller sein, macht aber die Übergangsphase anspruchsvoller, weil Data Center und Cloud zeitweise parallel laufen. Die möglichen Varianten unterscheiden sich zwischen Jira und Confluence.

Beim Greenfield-Ansatz nutzt du die Migration bewusst als Neustart: Die Cloud wird sauber aufgebaut und nur das übernommen, was du künftig noch brauchst. Das ist besonders interessant, wenn deine Instanz über Jahre gewachsen ist und viele Workflows, Felder, Apps oder Spaces inzwischen eher Ballast als Mehrwert sind. Genau dafür ist eine gründliche Bestandsbereinigung so wertvoll.

Wie viel kostet eine Atlassian Cloud Migration?

JCMA und CCMA selbst sind kostenlos. Für Tests kannst du – wenn dein Vertrag dafür qualifiziert – eine Cloud Migration Trial nutzen. Die eigentlichen Lizenzkosten entstehen für deine Cloud-Produkte, also zum Beispiel Jira, Confluence, Jira Service Management und die Marketplace-Apps, die du danach weiter einsetzen möchtest. Die aktuellen Cloud-Modelle findest du in der Cloud-Lizenzübersicht.

Der größere variable Kostenblock steckt meist in der Arbeit rund um die Migration: Analyse, Cleanup, Testmigrationen, UAT, App-Migrationen, Makro-Ersatz, Identity, Schnittstellen, Neuentwicklung, Dokumentation, Schulungen, Cutover und Hypercare. Wenn eine wichtige Data-Center-App keine passende Cloud-Lösung hat, können zusätzliche Lizenzkosten, ein Produktwechsel oder eine individuelle Cloud-App beziehungsweise Schnittstelle dazukommen.

Deshalb lässt sich ein seriöser Preis erst nennen, wenn wir deine Instanz gesehen haben. Nutzerzahl allein reicht dafür nicht: Eine kleinere, stark individualisierte Umgebung kann mehr Aufwand verursachen als eine deutlich größere, aber sauber standardisierte Instanz. Im ersten gemeinsamen Blick auf dein Setup können wir Aufwand, Lizenzthemen und mögliche Folgekosten deutlich realistischer einordnen.

Muss ich während der Migration Data Center und Cloud doppelt bezahlen?

Nicht zwingend. Für die Übergangsphase gibt es mehrere Modelle, mit denen sich doppelte Lizenzkosten vermeiden oder zumindest deutlich reduzieren lassen. Dazu gehören die Cloud Migration Trial, Step-up Credits und Dual Licensing.

Beim Dual Licensing kannst du bei qualifizierten jährlichen Cloud-Subscriptions deine bestehende Server- oder Data-Center-Lizenz für denselben Zeitraum ohne zusätzliche Lizenzkosten weiterverwenden. Die Details dazu findest du in der Übersicht zu Trials, Step-up Credits und Dual Licensing sowie in der Purchasing & Licensing FAQ.

Wichtig ist, Lizenzplanung und Migrationsplanung nicht getrennt voneinander zu behandeln. User-Tiers, Cloud-Plan, App-Lizenzen und Cutover-Zeitpunkt beeinflussen sich gegenseitig. Wenn du diese Seite sauber aufsetzen willst, können wir Lizenzbedarf und Migrationszeitraum zusammen durchrechnen.

Kann ich eine Atlassian Cloud Migration selbst durchführen?

Ja. Wenn deine Instanz klein, sauber und wenig individualisiert ist, du nur wenige Apps nutzt und keine kritischen Schnittstellen oder komplizierte Identity-Struktur hast, kannst du eine Migration mit einem erfahrenen internen Admin-Team durchaus selbst angehen. Der Cloud Migration Guide, JCMA und CCMA geben dir dafür eine gute technische Grundlage.

Was wir dir trotzdem dringend raten: Nie mit der Produktivmigration anfangen. Erst Pre-Migration Checks durchführen, dann in einer Testumgebung migrieren und typische Arbeitsabläufe mit echten Nutzern durchspielen. Die Pre-Migration Checklists, der Leitfaden zur Testmigration und die UAT-Anleitung sind dafür besonders hilfreich.

Sobald Apps, Makros, AD/SSO, viele Nutzer, große Confluence-Strukturen oder individuelle Integrationen dazukommen, wird aus dem Datentransfer schnell ein Architekturprojekt. Dann würden wir uns zumindest vor dem Start professionellen Rat holen. Bei sehr komplexen Setups ist es meist sinnvoller, Planung und Durchführung gemeinsam mit einem erfahrenen Solution Partner aufzusetzen – damit Testmigration, Cutover und Nachbereitung nicht erst unterwegs erfunden werden müssen.

Wie lange dauert eine Atlassian Cloud Migration?

Rechne bei einer ernsthaften Cloud Migration in Monaten, nicht in Wochen. Die Nutzerzahl ist dabei nur ein Faktor. Viel entscheidender sind die gewachsenen Strukturen: Wie viele Apps gibt es? Wie viele Makros? Wie komplex sind Workflows und Berechtigungen? Welche Schnittstellen hängen am System? Wie wird Identity verwaltet? Was muss neu gebaut werden?

Für eine saubere Migration musst du die bestehende Instanz erst wirklich verstehen, dann bereinigen, Apps und Integrationen bewerten, einen Zielzustand festlegen und mehrere Tests einplanen. Der Lift-&-Shift-Leitfaden hilft dir beim technischen Ablauf; die Testmigration und UAT kommen zusätzlich dazu.

Unsere Planung ist deshalb bewusst konservativer: Mindestens sechs Monate Vorlauf sind auch bei kleineren Unternehmen sinnvoll, wenn die Instanz schon länger genutzt wird. Bei komplexen Setups planen wir lieber 9 bis 12 Monate oder mehr. Mit Blick auf das Data-Center-EOL 2029 sollte spätestens im Frühjahr 2028 eine belastbare Migrationsplanung stehen. Je früher du anfängst, desto mehr Spielraum hast du für App-Ersatz, Neuentwicklung, Cleanup und echte Testläufe.

Welche Marketplace-Apps lassen sich in die Atlassian Cloud migrieren?

Das musst du App für App prüfen. Im App Assessment von JCMA und CCMA siehst du, welche Apps installiert sind, ob eine Cloud-Version existiert und ob ein automatisierter, install-only oder herstellerspezifischer Migrationspfad verfügbar ist. Noch hilfreicher ist ein echter App Audit: Dort schaust du nicht nur auf technische Kompatibilität, sondern auch darauf, ob die App überhaupt noch gebraucht wird.

Typische Beispiele, die in größeren Instanzen häufig auftauchen, sind in Confluence etwa KARMA, MANTRA, AURA, Comala Document Management oder ScriptRunner; in Jira begegnen uns oft ScriptRunner, Xray, Zephyr, Tempo oder BigPicture. Eine vorhandene Cloud-Version bedeutet aber noch nicht, dass deine Konfiguration und alle App-Daten automatisch 1:1 mitkommen. Bei jeder geschäftskritischen App müssen Migrationspfad, Feature-Parität, Datenübernahme und Tests separat geklärt werden.

Für einige verbreitete Apps gibt es zusätzlich app-spezifische Migrationshinweise. Wenn eine App in Cloud nicht mehr sinnvoll passt, gibt es drei gute Optionen: native Cloud-Funktionen nutzen, eine bessere Marketplace-Alternative wählen oder eine Funktion individuell neu bauen. Für Jira können wir deine App-Landschaft gemeinsam durchgehen, für Confluence entsprechend die eingesetzten Confluence-Apps und Makros prüfen.

Was passiert bei der Cloud Migration mit Confluence-Makros?

Makros sind einer der Bereiche, die wir bei einer Confluence-Migration besonders früh anschauen. Viele Standardmakros lassen sich übernehmen, funktionieren in Cloud aber teilweise anders. Bei Marketplace-Makros hängt die Datenmigration vom jeweiligen App-Hersteller und dessen Migrationspfad ab. Die Übersicht What migrates with CCMA zeigt dir, was grundsätzlich unterstützt wird.

Entscheidend ist aber nicht nur, ob eine Seite nach dem Import „da“ ist. Nach einer Testmigration musst du prüfen, ob Makros korrekt rendern, Datenquellen stimmen, Berechtigungen greifen und die Seite für den Nutzer noch genauso funktioniert. Das Confluence App Assessment hilft dir dabei, genutzte App-Makros sichtbar zu machen.

Wenn wichtige Makros nicht sinnvoll mitkommen, ersetzen wir sie lieber sauber, statt alte Abhängigkeiten künstlich mitzuschleppen: durch Cloud-Standardfunktionen, eine passende App oder – wenn nötig – eine individuelle Forge-Lösung. Gerade bei stark formatierten Intranets oder Wissensbereichen lohnt sich außerdem ein Blick darauf, wie die Confluence-Struktur in Cloud künftig aussehen soll.

Wie werden Benutzer, Gruppen und Active Directory in die Atlassian Cloud übernommen?

Benutzer und Gruppen können mit den Migration Assistants übertragen werden. Das Identity-Setup selbst wird aber nicht einfach aus Data Center kopiert. Vorher müssen E-Mail-Adressen, Domains, Gruppen und bestehende Verzeichnisanbindungen sauber geprüft werden. Der Guide zur User Migration ist dafür eine gute technische Referenz.

Bei einem klassischen Active Directory ist außerdem wichtig, dass deine aktiven Nutzer und Gruppen vor der Migration korrekt mit Jira beziehungsweise Confluence synchronisiert sind. Die Pre-Migration Checks decken typische Probleme wie doppelte E-Mail-Adressen, Gruppen-Konflikte oder nicht sauber synchronisierte Verzeichnisse ab. In Cloud läuft zentrale Identitätsverwaltung anschließend typischerweise über einen Identity Provider, SAML SSO und – wenn benötigt – SCIM-Provisioning mit Atlassian Guard.

Genau deshalb planen wir Identity lieber bewusst neu, statt die alte Struktur nur nachzubauen. Wenn du Organization, Gruppen, App-Zugriffe und SSO dabei gleich sauber aufsetzen möchtest, können wir dein künftiges Atlassian-Setup gemeinsam strukturieren.

Was passiert mit APIs, Schnittstellen und Integrationen bei der Cloud Migration?

Bestehende Data-Center-Schnittstellen solltest du immer als eigenes Migrationspaket behandeln. Authentifizierung, REST-Endpunkte, Webhooks, Application Links, IDs und teilweise Datenmodelle ändern sich. Besonders wichtig sind die neuen Cloud-IDs; dafür gibt es einen ID-Mapping-Leitfaden.

Für Link-Fixing und ID-Zuordnungen kannst du die Migration Utility APIs nutzen. Danach müssen die Integrationen trotzdem gegen die Cloud-APIs getestet werden – inklusive Authentifizierung, Fehlerverhalten und Rate Limits. Für Application Links und Verbindungen nach dem Umzug ist außerdem die Anleitung Integrate your Atlassian cloud apps after the migration sehr hilfreich.

Unser Rat: Keine geschäftskritische Integration darf erst am Cutover-Tag zum ersten Mal getestet werden. Wenn eine bestehende Schnittstelle nicht sinnvoll portiert werden kann, können wir die passende Cloud-Integration neu aufsetzen und direkt in die Testmigration einbeziehen.

Was beinhaltet eine Backend-Bereinigung vor der Cloud Migration?

Eine Backend-Bereinigung heißt nicht: möglichst viel löschen. Es geht darum, deine Instanz vor dem Umzug kleiner, klarer und wartbarer zu machen. Alles, was du nicht mehr brauchst, kostet später nur Zeit bei Migration, Tests und Betrieb. Eine gute Checkliste dafür bietet Clean up your instance before migration.

In Jira schauen wir zum Beispiel auf alte Projekte, inaktive Nutzer, Custom Fields, Workflows, Screens, Issue Types, Schemes, Gruppen, Berechtigungen, Boards, Filter und Apps. In Confluence gehören ungenutzte Spaces, veraltete Seiten, Attachments, Makros und Apps dazu. Bei Usern kommen doppelte E-Mail-Adressen, alte Accounts und Gruppen-Konflikte hinzu.

Wichtig ist die Reihenfolge: erst bereinigen, dann testen, dann migrieren. Für Jira kannst du im JCMA gezielt auswählen, was mitkommen soll; in Confluence arbeitest du entsprechend mit Migrationsplänen im CCMA. Danach gehört mindestens eine Testmigration dazu, bevor irgendetwas produktiv umzieht.

Wobei hilft ein Atlassian Solution Partner bei der Cloud Migration?

Der größte Vorteil ist Erfahrung: Du musst nicht jedes Problem deiner Migration zum ersten Mal selbst entdecken. Ein guter Partner verbindet Analyse, Zielarchitektur, Cleanup, Apps, Identity, Schnittstellen, Testmigrationen, UAT, Cutover, Dokumentation, Schulung und Hypercare zu einem belastbaren Gesamtplan. Eine Übersicht, wann zusätzliche Migrationsexpertise besonders sinnvoll ist, findest du unter Choose a Cloud migration method.

Bei Techanics kommt noch etwas Wichtiges dazu: Unsere Berater planen nicht nur – sie setzen auch um. Als Atlassian Gold Solution Partner können wir bestehende Systeme analysieren, Apps und Makros bewerten, Berechtigungen und Identity neu aufbauen, Schnittstellen anpassen und bei Bedarf eigene Forge-Apps, Makros oder Integrationen entwickeln.

Und wir bleiben bis zum Ende dabei: mit Testmigrationen, Runbook, Cutover-Begleitung, sauberer Dokumentation, Schulungsmaterialien, projektspezifischen Trainings und Hypercare. Das spart dir nicht nur Arbeit – es gibt dir vor allem die Sicherheit, dass Planung und technische Umsetzung aus einer Hand kommen.

Was beinhaltet die kostenlose Erstberatung von Techanics zur Cloud Migration?

Im kostenlosen Erstgespräch wollen wir vor allem deine tatsächliche Ausgangslage verstehen. Dafür schauen wir uns Produkte und User-Zahlen, Jira-Projekte, Confluence-Spaces, Apps und Makros, Benutzerverwaltung, Schnittstellen, Automatisierungen und individuelle Entwicklungen an.

Wenn wir einen Blick in die Instanz bekommen, können wir meist schnell unterscheiden: Was lässt sich relativ sauber migrieren? Wo steckt echter Aufwand? Welche App oder Integration könnte zum Problem werden? Und wo lohnt sich ein Cleanup oder ein Greenfield-Ansatz? Daraus bekommst du einen ersten Zeit-, Risiko- und Aufwandsrahmen. Der Cloud Migration Guide und die Pre-Migration Checklists liefern dafür den technischen Rahmen; wir übersetzen ihn auf deine konkrete Umgebung.

Auch Lizenzfragen können wir direkt mitdenken: Cloud-Plan, User-Tier, App-Lizenzen, Trial, Dual Licensing und mögliche Folgekosten. Und wenn die Zusammenarbeit für beide Seiten passt, musst du nach der Analyse nicht wieder bei null anfangen: Wir können die Migration anschließend gemeinsam mit dir vorbereiten, testen, durchführen und bis in die Hypercare begleiten. Hier kannst du den ersten Termin vereinbaren.

Projekt-Ablauf

Wie ein Projekt mit uns abläuft

Schritt 1

Kostenlose Erstberatung

Wir starten mit dir: Wir hören zu, verstehen deine Situation und sagen ehrlich, was sinnvoll ist – und was nicht. Danach folgt ein gemeinsamer Termin mit deinem Team und ein erster Kick-off.

Schritt 2

Angebot

Auf Basis der ersten Gespräche entsteht von uns ein unverbindliches Angebot: pragmatisch strukturiert, klar priorisiert und vom Anfang bis zum Ende sinnvoll durchdacht.

Schritt 3

Umsetzung

Unser eingespieltes Atlassian-Team setzt nach Zeitplan oder dynamisch um – Schritt für Schritt, eng abgestimmt mit euch. Mit klaren Zuständigkeiten, sauberer Umsetzung und Lösungen, die im Alltag wirklich funktionieren.

Schritt 4

Gemeinsam weiterentwickeln

Du und dein Team bleiben Teil des Prozesses. In Workshops und Abstimmungen entwickeln wir die Lösung gemeinsam weiter – nichts wird übergestülpt, alles entsteht im Dialog.

Schritt 5

Go Live

Zum Go-Live sorgen wir für Stabilität und Sicherheit. Mit verständlicher Einführung, passenden Trainings und Begleitung, bis im Alltag deines Teams alles reibungslos funktioniert.

Und danach?

Nachhaltig begleiten

Auch nach dem Go-Live bleiben wir an deiner Seite – für Support, Weiterentwicklung und alle Fragen, die sich später noch zeigen. Wir sind erst zufrieden, wenn auch du komplett zufrieden bist.